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| Lage der Costa del Sol
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Spanien
liegt auf der Iberischen Halbinsel und ist das westlichste Land am Mittelmeer.
Im Norden wird es durch die Pyrenäen von Frankreich getrennt. Die Costa
del Sol liegt an der südspanischen Mittelmeerküste. Sie beginnt im Westen
praktisch an der Straße von Gibraltar, die Europa von Afrika trennt und
vom Mittelmeer her das Tor zum Atlantik bildet. Die Andalusier allerdings
bezeichnen mit Costa del Sol lediglich die Küstenlinie innerhalb der Provinz
Málaga. Die gleichnamige Provinzhauptstadt teilt die Sonneküste in einen
westlichen und einen östlichen Teil. Im Westen liegen die Küstenorte Torremolinos,
Benalmádena, Fuengirola, Marbella, Estepona und Manilva und im Osten Torre
del Mar, Tolox und Nerja.
Nach Norden hin grenzt die Provinz Málaga an die Provinz Córdoba, im Osten
an die Provinz Granada und im Westen, in Richtung Atlantik, liegt die Provinz
Cádiz. Alle Provinzen sind über ein hervorragendes Autobahn- und Straßennetz
gut zu erreichen. Von der Hauptstadt Madrid führt die Autobahn N-5 über
Granada nach Málaga. Von Frankreich her gibt es zwei Möglichkeiten, die
Costa del Sol zu erreichen. Die eine führt über die A-9, an der Mittelmeerküste
entlang über Barcelona, Valencia und Almería oder Granada. Von Südwestfrankreich
her verläuft die A-1 über San Sebastian, Burgos und Madrid an die Sonnenküste.
Die verschiedenen Küstenorte werden durch die überwiegend vierspurige CN-340
verbunden. Zudem führt eine gebührenpflichtige Autobahn von Málaga nach
Westen, derzeit nur bis Estepona, ab 2003 bis Algeciras, an der Straße von
Gibraltar. Auch die Ferienorte im Osten von Málaga sind seit kurzem durch
eine moderne, gebührenfreie Autobahn angebunden. Alle Regionen Spaniens
und die großen Metropolen können von Málaga und den anderen Küstenorten
auch per Bus erreicht werden. Das spanische Autobussystem ist preiswert
und schnell.
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Der
Internationale Flughafen von Málaga, nach dem größten Sohn der Stadt Pablo
Ruiz Picasso genannt, steht in Spanien beim Passagieraufkommen an vierter
Stelle. Derzeit wird er jährlich von über 10 Millionen Passagieren frequentiert
und es können täglich bis zu 500 Flüge abgefertigt werden. Von Málaga aus
bestehen Direktverbindungen zu allen großen europäischen und internationalen
Metropolen, zum Beispiel auch New York. Das Angebot ist umfangreich und
es gibt viele Chartergesellschaften sowie einige preiswerte Fluglinien,
wo der Fluggast sein Ticket über das Internet buchen muss.
Die Inlandsflüge von Málaga führen in alle großen spanischen Städte. So
bietet Iberia täglich sieben Flüge nach Madrid; auch hier kann der Fluggast
über das Internet buchen. Der Flughafen Málaga liegt im Zentrum der Costa
del Sol, direkt an der Küstenautobahn. Alle Ferienorte sind von hier schnell
und bequem zu erreichen.
Die Bahnverbindung der staatlichen RENFE zwischen Málaga und der Hauptstadt
Madrid zählt zu den rentabelsten des Unternehmens. Die Fahrzeit beträgt
derzeit noch knapp vier Stunden und es gibt mehrere Verbindungen pro Tag
im äußerst komfortablen Talgo 200. RENFE bietet auch Autoreisezüge von Málaga
zu einigen europäischen Metropolen an und auch die meisten Städte Andalusiens
sind mit der Eisenbahn bequem erreichbar.
Ein gut ausgebautes Straßennetz im Hinterland der Costa del Sol macht eine
Fahrt zu den Sehenswürdigkeiten und Naturschätzen dieser Region zu einem
wahrhaften Vergnügen.
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Ronda
und die Serranía.Die historische Stadt fällt dem Gast durch ihre einmalige
Lage auf. Sie thront hoch über der berühmten Tajo Schlucht und wird von
einer fruchtbaren Hochebene umgeben. Hier leben alte Mythen weiter und auch
heute noch erzählen sich die Einheimischen Schauergeschichten über die Banditen,
die hier im 19. Jh. ihr Unwesen trieben. Diese Geschichten haben die Phantasie
einiger romantischer Schriftsteller angeregt, wie beispielsweise die von
Rainer Maria Rilke. Das Kulturkleinod Ronda erreicht man von der Sonnenküste
aus über Marbellas westlichem Stadtteil San Pedro de Alcántara. Eine sehr
gut ausgebaute, kurvenreiche Landstraße bietet immer wieder herrliche Ausblicke
über die sonnenüberflutete Küste. Von Málaga aus geht es durch das Tal des
Guadalhorce hinauf in die Berglandschaft um Ronda. Von Ronda aus gibt es
gute Verbindungen zum wunderschönen Flusstal des Genal, mit seinen typischen
Weißen Dörfern, in denen auch heute noch das maurische Erbe weiterlebt.
Naturfreunde können hier die berühmten Pinsapo Pinien bewundern, die einmalig
in Europa sind. Ein sehr schöner Ausflug führt am Ufer des Guadiaro Flusses
entlang, der sich durch traumhafte Landschaft von den Bergen hinunter zum
Mittelmeer schlängelt.
Antequera und La Vega.Diese Stadt im Norden der Provinz, bekannt durch ihre
prähistorischen Dolmen und ihrer architektonischen Meisterwerke, ist seit
Menschengedenken der Verkehrsknotenpunkt im Inneren der Provinz. Alle Wege
nach Málaga, außer über die Küstenstraße, führen über diese historische
Stadt. Sie liegt in einer sehr fruchtbaren Hochebene. Die sanfte Hügellandschaft
wird von Getreidefeldern und Olivenhainen durchzogen. Die berühmten Weißen
Dörfer erscheinen wie weiße Farbtupfer in dieser, von der Sonne verwöhnten
Landschaft. Sie liegen oftmals auf Hügeln und werden von mächtigen Festungsanlagen
geschützt. Von Antequera aus ist es nur ein kurzer Weg bis zum Torcal, der
bedeutendsten Karstlandschaft in ganz Europa. Einen Besuch wert ist auch
das Naturschutzgebiet um die Laguna de Fuentepiedra, neben der französischen
Camargue einer der wichtigsten Brutplätze für Flamingos und andere Wasservogelarten
auf dem europäischen Kontinent. |
Los
Montes und La Hoya.Die Autobahn von Antequera hinunter nach Málaga führt
durch den Naturpark Los Montes, ein fragiles Ökosystem mit einer sehr eindrucksvollen
Flora und Fauna. Landschaftlich reizvoller ist der alte Camino Real zwischen
Colmenar und Málaga. Eine gut ausgebaute, serpentinenreiche Landstraße schlängelt
sich aus einer Höhe von 1.000 Metern durch phantastische Naturlandschaften
hinunter zum Mittelmeer, wo plötzlich die Silhouette von Málaga auftaucht.
Wenn Sie dieser historischen Route von Colmenar nach Norden hin folgen,
in Richtung Granada und der Axarquía, so führt Ihr Weg durch den Naturpark
La Hoya. Ein einmaliges Labyrinth kleiner Bäche und Seen durchzieht Mandelplantagen,
silbrig-grün schimmernde Olivenhaine und dichte Steineichenwälder.
La Axarquía.Der Gürtel aus Kalksandsteinbergen im Hinterland von Málaga
öffnet sich nach Osten hin zur Axarquía, die bis zur Mittelmeerküste hinunterreicht.
Die Region erreicht man leicht von Vélez-Málaga aus und auch über Nerja.
In der beeindruckenden Kulisse der fast 2.000 Meter hohen Berggipfel der
Sierras Tejeda und Almijara verstecken sich viele kleine Dörfer mit arabischem
Charme, die von terrassierten Feldern umgeben werden. Die Tourismusbüros
der Region halten ausführliches Informationsmaterial über das Angebot an
Hotels und Landgasthäusern sowie die Sehenswürdigkeiten dieser herrlichen
Region bereit.
Als eines der wichtigsten Ferienzentren des gesamten Mittelmeerraumes verfügt
die Costa del Sol über hochmoderne Verkehrsverbindungen, die ständig verbessert
werden. So befindet sich der Flughafen Málaga derzeit im Ausbau, eine zweite
Landebahn soll hinzukommen. Die Bahnverbindung nach Norden wird durch den
Anschluss Málagas an das spanische AVE Hochgeschwindigkeitssystem wesentlich
schneller. Zudem wird die gebührenpflichtige Autobahn im Westen der Costa
del Sol ab 2003 bis nach Gibraltar reichen
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